Wathose - welche ist die Richtige?

Wathosen

allgemein

Wathosen finden in vielen Berufsgruppen ihren Einsatz. Abgesehen von der beruflichen Nutzung, erfreuen sie sich besonders im Angelsport großer Beliebtheit. Watangeln wird unter Petrijüngern sehr gerne betrieben, jedoch sollten dabei einige wichtige Dinge beachtet werden, damit das Watangeln nicht lebens- bzw. gesundheitsgefährdend wird.

Sicherheit beim Watangeln

Als kompententer Online Shop mit Ladengeschäft führen wir im Bereich Bekleidung auch Wathosen. Ihre Sicherheit beim Angeln ist uns sehr wichtig. Bitte seien Sie vorrauschauend und vorsichtig beim Watangeln, damit Sie Ihrem Hobby noch viele Jahre unversehrt und mit Freude nachgehen können. Wer sich mit den sicherheitsrelevanten Aspekten von Wathosen noch nicht auseinandergesetzt hat, sollte über Folgendes nachdenken:

Der Auftrieb

Da die meisten Wathosenmodelle nicht hauteng anliegen, befindet sich während des Tragens im Inneren immer eine größere Menge an Luft. Diese Luft kann für Watangler jedoch lebensbedrohlich werden, denn sollte ein Angler im Wasser hinfallen und der Oberkörper unter Wasser geraten, wirkt diese Luft gefährlich auftreibend. Dieser Auftrieb kann unter Umständen dazu führen, dass die unteren Extremitäten an der Wasseroberfläche sind und sich der Oberkörper unter Wasser befindet. Dem Auftrieb, der durch die in der Wathose befindliche Luft erzeugt wird, kann nur mit sehr großer Kraftanstrengung entgegengewirkt werden. Einige tödliche Unfälle hat es dadurch schon gegeben. Wer beim Tragen seiner Wathose also mehr Sicherheit anstrebt, sollte zusätzlich eine Rettungsweste tragen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Feststoffweste oder eine automatische Rettungsweste handelt.

Erhöhter Strömungswiderstand

Angler, die an Fließgewässern gerne mit der Wathose ihrem Hobby nachgehen, sollten die Strömung sowie den Wellengang immer gut im Auge behalten. Da Wathosen im Normalfall großzügig geschnitten sind, erhöht sich auch die Angriffsfläche für Strömung bzw. Wellenschlag. Dadurch oder durch Unachtsamkeit kann das Gleichgewicht gebrochen werden und der Angler kann stürzen. Gerade an großen Flüssen, aber auch am Meer ist dieses Risiko nicht zu unterschätzen, denn dort können Wellen bzw. Strömung sogar dazu führen, dass der Angler nicht nur umfällt, sondern im ungünstigsten Fall von der Strömung mitgerissen wird. Diesem Risiko kann nicht durch den Kauf irgendwelcher Produkte entgegen gewirkt werden und der Angler ist selbst gefragt, das Gewässer und seine Gefahren richtig einzuschätzen.

Der Untergrund - Profilsohle oder Filzsohle

Allgemein

Von vielen Anglern wird häufig der Untergrund, auf dem sie beim Watangeln stehen, stark unterschätzt. Wer sich auf sandigem Untergrund befindet, hat dabei auch recht wenig zu befürchten. Wer aber mit der Wathose dort fischt, wo Bereiche regelmäßig überspült werden, ob durch Wasserstandsänderungen oder Wellen, sollte aufpassen: Häufig sind diese Bereiche sehr steinig oder zumindest aus festen Materialien. Dort können sich Algen oder anderes organisches Material ablagern, welches oftmals glatt wie Schmierseife ist. Also Achtung, wer sich dort aufhält, sollte richtig einkaufen, denn schon beim Shopping kann an einiges gedacht werden.

Gummisohle

Wathosen mit fester Gummisohle haben eine lange Lebensdauer, da sie nicht so schnell abnutzen. Auf lehmigen Untergründen sind sie deutlich besser geeignet und bieten einen besseren Halt, als Filzsohlen. Gerade bei dem Marsch zum Gewässer oder dem Hinabklettern von Steilküsten sind Gummisohlen ganz klar zu bevorzugen.

Filzsohle

Filzsohlen sind besonders beliebt bei den Anglern und das zu Recht. Gerade in den Haupteinsatzgebieten, wie Flüsse oder dem Meer, bieten Filzsohlen eine höhere Sicherheit. Denn gerade auf steinigen Untergründen oder dort wo sich viel organisches Material, wie Blasentang, ablagert, haben Wathosen mit Filzsohle eine deutlich höhere Haftung. Wenn sie dann zusätzlich noch mit Spikes versehen sind, können Angler auch große, mit Algen bewachsene Steine erklimmen. Ein Nachteil ist der erhöhte Verschleiß dieser Sohlen. Je nach Modell und Hersteller können nicht immer Filzsohlen nachgerüstet werden.

Wathose mit Füßlingen

Die größte Flexibilität hat der Angler bei einer Wathose mit Füßlingen, wo die Schuhe je nach Anforderungen selbst zugekauft werden können. So kann der Angler je nach Gewässerart und Untergrund selbst entscheiden, welche Sohle er beim nächsten Angeltrip braucht. Allerdings sind Wathosen mit Füßlingen in der Anschaffung preisintensiver und wenn man für jeden Untergrund die passenden Schuhe haben möchte, muss man auch mehrere Paare kaufen.

Fazit:

Die Sohle der Wathose ist ein sehr wichtiger Aspekt, der bereits bei der Anschaffung bedacht werden muss. Sicherheit sollte dabei an erster Stelle stehen, auch wenn es bedeutet, mehr Geld ausgeben zu müssen. Jedoch sollte jeder Angler sein Gewässer und den jeweiligen Untergrund genau kennen und darauf angepasst die richtige Wathose kaufen.

Unterkühlung oder Überhitzung, das Material ist entscheidend! Neopren, atmungsaktiv oder PVC

Allgemein

Viele Angler schätzen die Wassertemperatur nicht richtig ein und so kommt es immer wieder zu Unterkühlungen. Gerade im Winter sind die Wassertemperaturen so tief, dass über das Material und die Wärmeisolierung gerne etwas mehr nachgedacht werden darf. Standardwathosen gibt es bereits in verschiedenen Materialen und die am häufigsten verwendeten sind Neopren, PVC und atmungsaktive Materialien. Jedes Material hat dabei Vor- und Nachteile, die der Angler abwägen sollte, wenn er sich eine neue Wathose zulegt.

PVC - Wathosen

PVC ist wohl das stabilste Material und zugleich am preiswertesten. Im Winter hält PVC jedoch schlecht von außen eindringende Kälte ab und auch im Sommer ist das Material eher von Nachteil, da sich die Hitze staut und der Körper mit extremer Transpiration reagiert. Lediglich die Robustheit und die damit verbundene Langlebigkeit von PVC-Wathosen kann positiv bewertet werden.

atmungsaktive Wathosen

Bei atmungsaktiven Wathosen liegt der große Vorteil in den warmen Jahresabschnitten. Trotz gutem Kälteschutz ist die Gefahr einer Überhitzung des Anglers bei heißen Sommertagen sehr gering, da der Körper durch Transpiration die Wärme regulieren und nach außen wegtragen kann. Um jedoch eine optimale Hautfeuchtigkeitsregulierung zu gewährleisten, sollten dennoch mehrere Kleidungsstücke übereinander getragen werden. Am geeignetsten ist eine Kombination aus Thermounterwäsche, Fleece-Hose und erst dann die atmungsaktive Wathose als äußerste Schicht. So kann Feuchtigkeit optimal nach außen geleitet werden. Im Winter sollten mehrere Schichten übereinandergetragen werden, um einen vernünftigen Kälteschutz zu gewährleisten.

Neopren-Wathose

Die wohl unter den Anglern beliebteste Wathose ist die Neoprenwathose. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie Wärmeverlust effektiver verhindert als andere Wathosen und durch ihre Elastizität zusätzlich extrem belastbar ist. Wer Neoprenwathosen im Winter trägt, sollte über eine ausreichende Stärke des Materials nachdenken um sich gegen Kälte zu schützen, empfehlenswert sind 5mm Neopren-Wathosen.

Sicherheitshinweis:

Ganz wichtig ist jedoch: Egal welche Außentemperatur herrscht, sollte der Angler immer genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, um gerade an Sommertagen Dehydration zu verhindern.

Um immer einen sicheren Stand zu haben, sollte jeder Watangler ein Watstock bei sich führen.