Um den vollen Leistungsumfang unseres Shops nutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihren Browsereinstellungen.

Köderführung beim Spinnfischen 26.06.2012 12:16

Die Köderführung beim Spinnfischen ist wohl neben einem potentiell guten Gewässer und einem guten Köder am Ende der Schnur mit das Wichtigste um Fische zu fangen.
Es spielen zwar noch eine Menge anderer Faktoren eine große Rolle wenn es um fangen oder nicht fangen geht, jedoch werden hier lediglich die Auswirkungen beim Führen eines Köders auf das Fische
fangen beleuchtet. In diesem Bericht geht es um die Köderführungen mit Kunstködern die man an einem Bleikopf anbieten kann.
Um einige Techniken des Spinnfischen kurz vorzustellen, werden diese hier in vier Führungsstiele gegliedert.


Faulenzen
Hierunter versteht man das Führen eines Köders auf sehr ruhige Art und Weise. Was man zu dieser Köderführung sagen kann, sie ist immer fängig egal zu welcher Jahreszeit, und beinahe jeder
Gummiköder lässt sich so erfolgreich in ein Raubfischmaul hinein verleiten. Die Rute zeigt bei diesem Führungsstil parallel zur Wasseroberfläche und der Kunstköder wird lediglich über die Rolle ohne
Aktion der Rute angeboten und bewegt. Dies geschieht durch ein oder mehrere Kurbelumdrehungen der Rolle, absinken lassen des Köders und erneutem bewegen des Köders durch Kurbelumdrehungen.
In welchem Rhythmus man den Köder bewegt, sollte man am besten nach Tagesform sowie Jahreszeit und Fresslaune der Fische variieren, und ebenfalls an die Aktion des zu verwendenden Kunstköders
anpassen.


Jiggen
Unter diesem Führungsstil versteht man das Führen eines Köders, in relativ großen Sprüngen über den Gewässergrund. Hierbei wird die Rute in einem steileren Winkel zur Wasseroberfläche gehalten. Dieser
Winkel ist irgendwo um die 45 Grad zu dieser zu benennen. Der Kunstköder wird durch ein oder mehrmaliges Anjiggen, das heißt ruckartiges anheben der Rutenspitze nach oben beschleunigt.
Anschließend wird der Köder durch langsames senken der Rute an gespannter Schnur zum Grund geführt. Dieser Stil ist aggressiver und sorgt für eine längere Absinkphase des verwendeten Köders. Für
diesen Führungsstil eignet sich eine Vielzahl an Kunstködern.


Schleifen
Bei dieser Technik ist eine relativ saubere Bodenstruktur von Vorteil. Hat man diese nicht läuft man nur Gefahr ständig Hänger zu bekommen. An manchen Tagen ist dieser Führungsstil aber unschlagbar.
Man lässt den Köder am Grund aufkommen und zieht ihn langsam über den Boden, ohne ihn wirklich von diesem abheben zu lassen. Dies macht man am besten ebenfalls mit einer leicht erhobenen
Rutenposition, und immer mit direktem Kontakt zum Köder. Erfahrungsgemäß eignen sich Stand Up oder Tip Up Jigköpfe besten für diese Führungsart, da so ein besserer Hakeffekt bei Bissen eintritt.
Kombinationen aus verschiedenen Stilen Gerade die Mischung aus verschiedenen Spinnfischmethoden bringt oft die Bisse. Wenn ich an das Barsche fangen denke so weiß ich, dass diese darauf stehen in einem Einholvorgang des Köders
möglichst verschiedene Bewegungen wieder zu finden. Auch längere Pausen bringen manchmal die Bisse.
Dann gibt es Köder die meiner Meinung nach nur dann funktionieren, wenn man verschiedene Stile kombiniert. Um ein Beispiel zu nennen, schaut man sich am besten das Angeln mit Creature Baits
einmal an. Fischt man z.B. mit Krebsen ist Jiggen oder Faulenzen, kein Mittel um einen Krebs natürlich zu imitieren. Eine Mischung aus Schleifen und kleinen Sprüngen die man am besten durch
Zupfen und Zuppeln mit der Rutenspitze erreicht, ähnlich vom Bewegungsablauf wie beim Drop Shot Fischen fängt sehr gut. Durch diese Führungsweise wird diesen Ködern wahres Leben eingehaucht, und
man bekommt die meisten Bisse.


Petri Heil wünschen die Angelfreunde von http://www.angeln-alex.de
 

Spinnfischen


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.