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Meeresangeln

Ganz egal, ob an der Ost- oder Nordseeküste, ob in Dänemark oder in Schweden - das Meeresangeln wird zu einem immer beliebteren Sport. Mit der Natur im Einklang zu sein, das Element Wasser hautnah zu erleben und die Ruhe zu genießen - all das ist eine wunderbare Entspannung, die sich immer mehr Menschen gönnen. Meeresangeln ist etwas, das nicht vieler Übung bedarf und häufig auch ohne eine spezielle Genehmigung möglich ist. Es gibt kaum etwas Schöneres, als an einem sonnigen Tag an der Küste zu stehen und die Rute auszuwerfen. Alles, was man dazu braucht, ist Geduld und die richtige Ausstattung - und schon kann man einen guten Fang machen.
Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten sollten und was bei der Ausrüstung auf keinen Fall fehlen darf.

Meeresangeln - wie funktioniert es genau?

Möchte man unmittelbar an der Küste angeln, dann entscheidet man sich in der Regeln für das Grundangeln - dafür benötigt man keine spezielle Ausrüstung, sondern lediglich Rollen und Ruten mit einer gewissen Stabilität. An der Küste ist das Grundangeln besonders zu empfehlen, weil die Fische dort auf dem Grund auf der Suche nach Nahrung sind. Wichtig: Haben Sie vor, an einer Küste zu angeln, die von den Gezeiten stark beeinflusst wird, dann sollte man im Vorfeld wissen, wann Flut herrscht. In der Regel beginnt man zwei oder drei Stunden vor der Flut mit dem Auswerfen der Rute und wartet dann ab, bis die Fische ins Küstengewässer kommen. Das Meeresangeln selbst funktioniert dabei ganz einfach: Man wirft den Köder am Haken aus und wartet darauf, dass ein Fisch anbeißt. Um zu verhindern, dass der Köder nicht mit der Strömung abgetrieben wird, wird ein entsprechendes Blei mit ausgeworfen.

Die wichtigsten Bestandteile der Ausrüstung zum Meeresangeln

Der wichtigste Teil der Ausrüstung ist natürlich zunächst einmal die Angelrute. Ideal zum Meeresangeln sind Steckruten, die zwischen 4 und 4,2 Metern lang sind. Eine Steckrute bietet dabei den Vorteil, dass sie relativ robust ist und sich generell für den Einsatz an der Küste besser eignet. Das Wurfgewicht sollte zwischen 120 und 150 g betragen und hängt in gewisser Hinsicht natürlich auch von der Strömung ab.

Bei den Rollen ist es wichtig, dass diese ein möglichst stabiles Getriebe besitzen und gleichzeitig eine hohe Übersetzung bieten, welche etwa 4,5:1 betragen sollte - ansonsten ist das Risiko groß, dass man die Fische wieder verliert, wenn die Gewässer sehr strukturiert sind. Nimmt man mehrere Angeln zum Fischen mit, ist es darüber hinaus zu empfehlen, stets Rollen und Ruten desselben Typs zu verwenden. Auf diese Weise kann man nicht nur den eigenen Wurfstil optimieren, sondern auch schneller routiniert mit der Angel umgeht.

Das Blei ist beim Meeresangeln oft unverzichtbar: Ist die Strömung eher schwach und die Brandung gering, dann ist ein gewöhnliches Wurfblei in der Regel völlig ausreichend. Herrscht allerdings ein stärkerer Wellengang, dann ist ein sogenanntes Krallenbrei in der Regel die bessere Lösung, denn dieses krallt sich von alleine am Grund fest und bietet damit eine gute Fixierung.

Optimal für das Meeresangeln in nordischen Gewässern ist der Wattwurm - insbesondere für die deutschen Meere. Dort, wo das Wattenmeer geöffnet ist, kann man selbst danach suchen. Oft kann man die Würmer auch in konservierter Form im Handel kaufen. Der Profi sucht sich allerdings zumeist selbst seinen Wurm und steckt ihn dann an die Angel. Seeringelwürmer und Garnelen lassen sich ebenfalls als Köder verwenden, allerdings springen Garnelen schneller wieder vom Haken.

Abschließend bleibt zu sagen: Das Meeresangeln ist ein Sport, der auch für Angel-Anfänger spannend ist. Wichtig ist, sich gleich zu Beginn eine hochwertige Ausrüstung zuzulegen oder auszuleihen, um damit gut üben zu können.